Mahlzeit!

Wenn ich jetzt das Bein anwinkle, 
ich mich vor lauter Wein anpinkle. 

Wir werden nicht nur in die Krägen murren, 
wenn uns erst die Mägen knurren! 

Ich seh in diesem Glaskrug: 
Du wirst durch dieses Gras klug. 

Warum ich auf dem Kies kroch? 
Mir war schlecht von all dem Grieskoch. 

Ich werde meinen Nasenfetzen 
mit Rotz in vielen Phasen netzen. 

Ernähr’ ich mich von schwachen Tränken, 
kann ich keinen Drachen schwenken. 

Du hast den Suff 
vom Hustensaft. 

Wir werden diese Speisewachteln 
jetzt weise spachteln. 

Wenn ich für den Toaster zahl, 
ist ein bisschen Zaster toll. 

Im Biobetrieb: 
“Ach, wie sind wir toll! 
Wir achten aufs Tierwohl!” 

Ich ziehe an den Schuh, den pinken, 
und dann kauf ich Putenschinken. 

Nun wasch ich hier einen Haufen Socken, 
doch wollt’ ich lieber im Beisel beim Saufen hocken. 

Ich werd’ mir dich vorknöpfen, Dodel, 
und dann machen wir Topfenknödel. 

Wenn man ein ganzes Ren toastet, 
gehört der Toaster nachher entrostet. 

Wachsen dir in der Laube Reben, 
musst du nicht vom Raube leben. 

Lieber chic zu Abend speisen, 
als mit den Tieren speibend asen. 

Ich hab’ mir auf den Busen gepatzt, 
da haben mich die Basen geputzt. 

Ich hatte im Handel Masn 
und fand einen Mandelhasen. 

Lamento des Abts: 
“Wir wollen”, so spracht ihr im Chorzimmer, “fasten.” 
Doch ihr versteckt Kuchen im Vorzimmerkasten! 

Ich möchte nun modeln 
und verzichte drum auf Mohnnudeln. 

Es spinnt der Aar 
im Interspar. 

Solang die Rest währ’n, 
braucht niemand in die Weste rearn. 

Ich habe diese Bowle satt, 
ich leg mich jetzt ins Solebad. 

Der Lindt-Goldhase 
furzt sehr hold Gase. 

Bringst du mir Gebäck aus Germteig, 
freudig ich aus Saiten aus Gedärm geig’. 

Gibst du mir dieses Spiegelei, 
ich dir in diesen Tiegel spei’. 

Wenn ich hier im Eise speis’, 
ist es zu kalt für Speiseeis. 

Ein ausgemachter Dodelrausch 
Verführte mich zum Rodeltausch.